badenova: Ökostrom für alle
Artikel im Amtsblatt vom 03.12.2010
Konsequent treibt unser regionaler Energie- und Umweltdienstleister badenova die „Energiewende für alle“ voran: Sämtliche 120.000 Privatkunden, die schon seit 2008 garantiert atomstromfreie Energie aus der Steckdose erhalten, werden ab sofort – komplett und ausschließlich – mit Ökostrom v.a. aus Wasserkraftwerken beliefert.
Bislang erhielten nur die rund 10.000 Bezieher von regiostrom-aktiv zu 100% reinen Grünstrom, die restlichen regiostrom-basis-Kunden wurden je zur Hälfte mit Ökostrom aus erneuerbaren Quellen bzw. mit Energie aus regionalen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) versorgt.
Durch den Bezug großer Strommengen aus Wasserkraft erhalten nun alle privaten Stromkunden der badenova reinen Grünstrom aus regenerativen Quellen – kein Watt stammt mehr aus fossil oder atomar betriebenen Kraftwerken. Damit stellt sich badenova als Stadtwerk in kommunalem Eigentum einmal mehr an die Spitze vergleichbarer Energieversorgungsunternehmen: Die von Gesellschaftern und Aufsichtsrat beauftragte Energiewende sowie der versprochene schnellstmögliche und vollständige Ausstieg aus der Atomenergie werden sukzessive umgesetzt!
Denn der bislang für regiostrom-basis zur Verfügung stehende umweltfreundliche KWK-Strom (ca. 170 Mio kWh), der ab sofort durch reine Wasserkraft ersetzt wird, fließt nun in den Strommix, der den Geschäftskunden aus Industrie, Handel und Gewerbe angeboten wird. Damit wird der dort verbleibende Atomstromanteil erheblich reduziert und liegt künftig deutlich unter 10%. Ein wichtiger Schritt beim Versprechen von badenova, bis spätestens 2015 komplett auf Atomstrom zu verzichten.
Und auch für Geschäftskunden hat badenova seit wenigen Monaten ein Öko-Angebot im Portfolio, das schon jetzt von einer zweistelligen Zahl von Kunden angenommen wird: Großkunden mit einem Verbrauch ab 100.000 kWh/J. können dabei zertifizierten Ökostrom aus 100% erneuerbarer Energie beziehen – CO2-frei und mit null Anteil aus Atom-, Kohle- oder Ölkraftwerken.
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Angesichts dieses auch ökonomisch wettbewerbsfähigen Angebotes der badenova, das den Großkunden ein passgenaues Produkt zur Verfügung stellt, sollte es jetzt keine Ausreden mehr geben dürfen. Wir erwarten, dass nun vermehrt auch die großen Stromverbraucher unter den Wirtschaftsunternehmen auf Grünstrom umsteigen und aus der bislang kleinen zweistelligen Zahl von business-öko-Geschäftskunden bald eine breite Bewegung wird!
Auch in einem anderen Feld steht eine wichtige Entscheidung bevor, die für den ökologischen Umbau der badenova wie auch für die Klimaschutzziele der Stadt Freiburg große Bedeutung hat:
Das Heizkraftwerk der Uniklinik könnte potenzielle Wärmeüberschusskapazitäten, für die das Klinikum weder Bedarf noch alternative Absatzmöglichkeiten hat, an die badenova liefern – diese könnte damit große Teile der Weststadt über ihr Wärmenetz versorgen. Dazu müsste aber das Uniklinikum einen verlässlichen und zeitnahen Ausstieg aus der Verbrennung kolumbianischer Kohle garantieren, die z.T. noch immer als Brennstoff dient. Würde dieser fossile Energieträger z.B. durch Biomasse ersetzt und so saubere Wärme erzeugt, könnten zehntausende Tonnen von CO2 eingespart werden. Die Beteiligten stehen in der Pflicht, ein schnelles und konsensuales Verhandlungsergebnis vorzulegen!





