EEG-Kürzungsnovelle im Bundesrat vorerst gescheitert
Kategorie: KlimaschutzPressemitteilung vom 11.05.2012
Neue Hoffnung auch für Freiburger Solarwirtschaft – Dank an Handwerkskammer für Initiative Freiburger Erklärung 3.0 zur Energiewende
Heute hat der Bundesrat die fatalen Solarkürzungspläne der Bundesregierung vorerst gestoppt. Dies eröffnet über den Vermittlungsausschuss neue Chancen für eine Überarbeitung des EEG, um so einen weiteren erfolgreichen Ausbau der Solarenergie als wichtigen Beitrag zur Energiewende möglich zu machen.
„Jetzt besteht auch wieder Hoffnung bei der Freiburger Solarwirtschaft, ihren bislang erfolgreichen Weg weiterhin fortsetzen zu können, einer wirtschaftlichen Anwendung der Fotovoltaik zum breiten Durchbruch zu verhelfen und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen“, zeigt sich Stadtrat und Badenova-Aufsichtsratsmitglied Eckart Friebis erleichtert.
Mit zu diesem vorläufigen Erfolg hat sicherlich auch die von der Handwerkskammer Freiburg initiierte Kampagne mit der Freiburger Erklärung 3.0 zur Energiewende vom 11.3.2012 beigetragen. Als Erstunterzeichner hatten sich darin u.a. Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, der Badenova-Vorstand und der Leiter des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme gegen die drastischen Solarkürzungspläne ausgesprochen und eine wirkliche Energiewende eingefordert. Als allererste auf einer zwischenzeitlich langen Liste weiterer UnterstützerInnen hatten die beiden Fraktionen der GRÜNEN im Gemeinderat und im Regionalverband diese Erklärung unterzeichnet.
„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Erstunterzeichnern für ihre Initiative, ganz besonders aber bei der Handwerkskammer, die tatkräftig und federführend die Aktion konzipiert und eine erfolgreiche Kampagne initiiert hat“, so Friebis, gleichzeitig Fraktionschef im Regionalverband. „Bleibt nun zu hoffen, dass im Vermittlungsausschuss das EEG mit Vernunft und Augenmaß den Erfordernissen einer wirklichen und ehrgeizigen Energiewendestrategie angepasst wird – mit dem Ziel, spätestens bis zur Jahrhundert-mitte eine vollständige Energieversorgung durch dezentrale regenerative Energien zu gewährleisten.“
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