Klimaschutz
Grünes Klima
Gegen Energiearmut
Sanieren ist sozial, weil Energie immer teurer wird: Menschen mit wenig Geld leben öfter als andere in schlecht isolierten Wohnungen, haben alte Elektrogeräte und brauchen bessere Beratung. Deshalb hat die Stadt ein Projekt zur Energieberatung einkommensschwacher Haushalte gestartet. Bis 2013 saniert die Freiburger Stadtbau jedes Jahr für 16 Millionen Euro ihre Mietwohnungen: Dadurch sinken die Heizkosten drastisch. Und auch das nützt den MieterInnen: Die Stadt bezuschusst die energieeffiziente Sanierung von Altbauten mit 450.000 Euro pro Jahr.
Preiswert
Das erste Hochhaus im Passivhausstandard steht bald in Weingarten. Und es steht für mehr als Energiesparen. In der Bugginger Straße 50 machen findige Grundrissänderungen aus bislang 90 rund 140 topsanierte Wohnungen. Bessere Aufteilung und Superdämmung lassen die Warmmiete teilweise sogar sinken.
Minimaler Heizbedarf
Ab 2009 bauen Stadt und Stadtbau nur noch Passivhäuser, ab 2011 gilt der Passivhausstandard für alle. Das senkt Nebenkosten und den CO2-Ausstoß.
Konzession ans Klima
Für ihre Leitungen im öffentlichen Straßenraum zahlt die Badenova jährlich 12 Millionen Euro Konzessionsabgabe. Zehn Prozent sind künftig fürs Energiesparen reserviert: zum Beispiel für neue Straßenbeleuchtung.
Volle Windkraft voraus
Die CDU-Blockade in Landesregierung und Regionalverband verhindert bislang mehr Windräder – nicht nur in Freiburg. Wir lassen nicht locker. Denn ein einziges Windrad kann Strom für eine Kleinstadt liefern!
Muckis statt CO2
Mehr zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs? Gern: Seit 2008 gibt es einen Fußgängerbeauftragten und 300.000 Euro pro Jahr zum Investieren. Für Radverkehr gibt’s knapp 500.000 Euro jährlich – viermal so viel wie vorher. Bloß kein schlechtes Gewissen: Straßenbau und -sanierung fressen immer noch zigmal mehr.
Minus 40 Prozent
Bis 2030 soll Freiburgs CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1992 verringert werden. Wichtig: Alle müssen mitmachen. Infos unter www.co2libri.freiburg.de
Mehr Straßenbahn ...
… Richtung Gundelfingen, über Kronenbrücke, Rotteckring und zur Neuen Messe, danach Linie 1 bis Bahnhof Littenweiler und S-Bahn auf Güterbahngleisen.
Ökostrom I
Seit 2008 ist der Strom für Badenova-Privatkunden atomstromfrei und 2009 schon zur Hälfte aus Wind, Wasser, Sonne – ohne Preisaufschlag! Unser Ziel: Ökostrom auch für Industrie und Gewerbe.
Ökostrom II
Seit 1. Januar 2009 fahren Straßenbahnen und Schauinslandgondeln der VAG klimaneutral mit Ökostrom.
Ökostrom III
Fotovoltaik liefert in Freiburg rund 10 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Neues Internetangebot der Stadt: Wenige Klicks und jeder weiß, ob sich auch sein Dach eignet. www.freiburg.de/freesun
CO2-Rechner
Kennen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz? Mehr unter www.freiburg.klima-aktiv.com
Fliegen
Unvermeidliche Flüge in städtischer Mission: Da wird ein Klimaausgleich fällig! Und Sie? www.atmosfair.de
Neue Schnecken
Ganz neu in Freiburg: Ökostrom aus Wasserkraftschnecken am Sandfang und an der Kartäuserstraße.